Borussia Dortmund - Atletico Madrid

„Das hätte auch sehr gefährlich werden können“ 

Trotz der vielen Verletzten, die der BVB gerade noch im Abwehrbereich hat, schaffte man gegen Atletico Madrid einen beeindruckenden Sieg, der zwar hochverdient war, aber letztlich doch etwas sehr hoch ausgefallen ist.

Wenn man sich das Spiel über die gesamten 90 Minuten ansieht, dann stellt man fest, dass die Madrilenen gerade zu Beginn der 1. Und 2. Halbzeit sehr viel Druck machten und phasenweise dem BVB deutlich überlegen waren. Gerade in der 2. Halbzeit lieferten sich die Borussen der Truppe von Diego Simeone zunächst eine beeindruckende Abwehrschlacht. „In der ersten 10 bis 15 Minuten hatten wir viel Mühe, waren nicht da. Hinterher wurde es viel besser. Wir haben angefangen besser zu kombinieren und Torchancen zu kreieren. (…) Die ersten 15 bis 20 Minuten in der 2. Halbzeit waren sehr schwer. Sie haben uns sehr dominiert, weil wir nach eigener Balleroberung zu viele unnötige Ballverluste hatten. Das hätte auch sehr gefährlich werden können. Beim Stand von 1:0 trafen sie die Latte und den Pfosten. Anschließend spielten wir besser und das 2:0 war entscheidend.“ 




Am Mittwoch 24.10.18 ab 21:00 Uhr im Signal-Iduna-Park !


Borussia Dortmund - Atletico Madrid

Die Vorfreude auf die Herausforderung Atletico ist jedenfalls groß. „Gegen Monaco war die Vorfreude auch schon groß“, sagt Reus. „Aber Atletico ist eine sehr gute und sehr erfolgreiche Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern. Es ist ein besonderes und wichtiges Spiel.“


 

 


Borussia Dortmund - AS Monaco

Eine Frage der Geduld

Zwei Siege in 2 Champions League Spielen bedeutet natürlich die maximale Punkteausbeute für den BVB. Trotz des letztlich souveränen 3:0-Sieges gegen den AS Monaco sieht Lucien Favre seine Mannschaft noch nicht am Maximum.

Das Spiel der Borussia erinnerte ein wenig an das Heimspiel zuvor gegen den 1. FC Nürnberg. Man versuchte speziell in der ersten Halbzeit den Ball lange in den eigenen Reihen zu halten ohne dabei wirklich entscheid an Raum zu gewinnen. Die Modegassen, die zunächst sehr gut verteidigten, verstanden es gut zu pressen, machten die Räume dicht und lauerten auf ihre Konterchancen. „Die erste Halbzeit war für uns sehr schwer. Monaco war mit einem 3-5-2 oder einem 5-3-2 sehr gut organisiert. Es war sehr schwer für uns ein paar Lücken zu finden. Wir sollten unbedingt sehr geduldig bleiben. Monaco hatte 1 bis 2 sehr gute Möglichkeiten. (…) Alle Mannschaften sind überall sehr gut organisiert (…) und es ist für alle Mannschaften gegen alle Mannschaften immer sehr schwer die Lücke zu finden. Viele pressen sehr hoch was den Spielaufbau erschwert.““ analysierte Lucien Favre.

Die 2. Halbzeit war auch nach Meinung des BVB-Cheftrainers deutlich besser. Man verstand es nach eigener Balleroberung im Mittelfeld schneller umzuschalten und somit vorhandene Räume besser zu nutzen. „Es war am Ende zwar verdient, aber sehr, sehr schwer.“

Borussia Dortmund ist unter Lucien Favre „die Mannschaft der 2. Halbzeit“. Fast alle Tore der Borussen fielen in der 2. Halbzeit, viele sogar erst kurz vor Ende der jeweiligen Partie. Eine konkrete Erklärung hat der Schweizer nicht dafür. Es sei die Geduld, die den BVB am Ende so erfolgreich mache, sagte er mit einem Lächeln im Gesicht.

Die jungen Spieler haben eine sehr gute Basis und haben noch viel vor sich, wollen noch viel lernen. Aber sie spielte mit viel Selbstvertrauen, obwohl es sehr schwer war.



 


Borussia Dortmund - AS Monaco

Ein nicht zu unterschätzender Gegner

Der AS Monaco ist ein Gegner in der UEFA Champions League, an den sich der BVB nicht wirklich allzu gerne erinnert. Das mag natürlich zum großen Teil am hinterhältigen Bombenattentat liegen, der letztes Jahr auf den Mannschaftsbus der Borussia verübt wurde und den viele Spieler nicht mal eben von einen Tag auf den anderen wegstecken konnten. Zum anderen aber verfügt der AS Monaco auch über eine hohe spielerische und individuelle Qualität mit vielen Nationalspielern in ihren eigenen Reihen. Lucien Favre, der als ehemaliger Trainer von OSG Nizza die französische Ligue 1 gut kennt, weiß natürlich auch um die Qualitäten des französischen Vizemeisters, der in dieser Saison mit nur einem Sieg als Tabellenachtzehnter noch nicht richtig in die Spur gefunden hat : „Wir werden gegen eine gute französische Mannschaft spielen, auch wenn sie in Frankreich keinen guten Start in die Saison hingelegt hat. Das liegt aber nur an kleinen Details wie z.B. im Spiel gegen St. Etienne, das sie mit 2:0 verloren haben, obwohl sie 7 klare Torchancen hatten. (…) Viele Spieler haben den AS Monaco verlassen.“