Borussia Dortmund - 1. FC Union Berlin

3 : 2

Zittern bis zum Schluss


Nach einem hartumkämpften DFB-Pokalfight gewann Borussia Dortmund kurz vor Schluss der Verlängerung durch einen von Marco Reus verwandelten Foul-Elfmeter gegen die „eisern“ kämpfenden Spielern des 1. FC Union Berlin. 


Es war ein Spiel mit gewissen Deja-Vu-Erlebnissen: Wie zuletzt gegen die Hertha musste man kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit den doch sicher geglaubten Sieg wieder herschenken. Und wie vor 2 Jahren, als man sich erst im Elfmeterschießen gegen den 1. FC Union Berlin durchsetzen konnte, war es für die Borussen dieses mal wieder ein hartes Stück Arbeit.

Trainer Lucien Favre rotierte gleich auf mehreren Positionen: Im Tor durfte für den zuletzt bärenstark auftretenden Roman Bürki dieses Mal Marwin Hitz zwischen die Pfosten. Im Abwehrzentrum musste für den noch verletzten Manuel Akanji Ömer Toprak ran und Abdou Diallo begann zunächst auf der linken Abwehrseite, musste aber schon nach kurzer Zeit verletzungsbedingt durch Raphaël Guerreiro ersetzt werden. Ebenso wurden die zuletzt sehr erfolgreich agierenden Mittelfeldspieler Marco Reus, Axel Witsel und Jadon Sancho  geschont. Dafür durften Christian Pullisic, Marius Wolf und Shinji Kagawa ran.

Die doch sehr stark rotierte Elf von Lucien Favre tat sich sehr schwer. Man sah ihr deutliche Abstimmungsprobleme an, Automatismen speziell im Spielaufbau griffen nicht richtig, sodass es zu vielen Missverständnissen und Fehlpässen kam. Die Berliner, die von ihren Fans lautstark unterstützt wurden, waren über weite Strecken des Spiels mindestens ebenbürtig. 



















Borussia Dortmund - 1. FC Union Berlin

Borussia Dortmund bittet die Fans aus organisatorischen Gründen um eine möglichst frühzeitige Anreise zum Westfalenstadion / Signal-Iduna-Park.